Mut statt Wut

  • 24. November 2017

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Mut statt Wut

Berichte über Bürgerinitiativen und Hilfsprojekte für und mit Menschen in Österreich. Hier können Sie direkt Ihre Ideen, Anregungen und Initiativen posten -->

  • Bei dieser Aktion haben Seniorinnen für die in Erdberg einquartierten 450 syrischen Flüchtlinge Strudeln als "Willkommensgruß" gebacken. "Die Frage war, was wir konkret tun können. Was könnte den Flüchtlingen das Gefühl geben, bei uns willkommen zu sein", so Monika Hesch, Leiterin des Tageszentrums Simmering.

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/679922_Strudel-der-Hilfsbereitschaft.html
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  • Die "Wiener Zeitung" will Flüchtlingen das Ankommen in Österreich leichter machen.

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  • MUTbürgerInnen! "@WienerZeitung: Wir suchen Projekte,die Flüchtlingen das Ankommen in Ö leichter machen.#mutstattwut wienerzeitung.at/themen_channel…"
  • @WienerZeitung Lerncafés, Neuland, Grätzleltern, Kulturbuddies, Lehrausbildung im @magdas_HOTEL machen #mutstattwut ;-)
  • Ein sehr schönes Projekt haben zwei Studentinnen auf die Beine gestellt. Mit ihrer Aktion #KleidungfürKobane riefen Julia und Sara zur Kleidersammlung für die Flüchtlinge in Kobane auf. Viele folgten dem Appell, ein Nachfolgeprojekt ist bereits in Planung.

    www.facebook.com
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  • Vor circa 20 Jahren war ich selbst ein Flüchtling. Wir wurden in einer Kaserne untergebracht und wussten nicht was uns der nächste Tag bringt. Wie froh waren wir über Kleidung und Essen welches wir vom Roten Kreuz bekamen. Denn wir hatten alles verloren. Die Heimat, das Heim, die Freude und familie und Freunde. Viele glauben, dass die Fluchtlinge nichts zu verlieren haben aber doch, wenn man einmal die eigene Heimat verlassen muss, dann ist mal selbst verloren und es wird nie wieder so wie früher. Aber ich habe es trotzdem geschafft mich so gut es geht hier einzuleben. Voll und ganz kann mann sich nie integrieren, obwohl ich hier eine Ausbildung zur Ärztin abschließen konnte. Ich würde mich jetzt gerne an Organisationen zu Flüchtlingshilfe beteiligen in Graz und Umgebung, da ich weiß, dass sie jetzt am meisten hilfsbereite Menschen, die sie warm empfangen brauchen.
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  • Ich brauche keine Asylwerber in Österreich

    “Ich brauche keine Asylwerber in Österreich”. Ja, das unterschreibe auch ich sofort. Lieber wäre es mir nämlich, es könnte jeder auf unserem kleinen Planeten ohne Angst vor Verfolgung, Folter, Mord und Leid leben. Das wäre mir wirklich am liebsten. Da dem aber nicht so ist, möchte ich denjenigen, die es bis zu uns schaffen (und so viele sind das nicht!) den Schutz gewähren, den auch ich gerne an ihrer Stelle haben möchte.
    “Ich brauche keine Asylwerber in Österreich”. Diesen Satz hört man (mit diversen Ausschmückungen) immer öfter. Aber leider nicht so gemeint, wie ich im ersten Absatz beschrieben habe, sondern so, dass man diesen Menschen den minimalsten Schutz nicht geben möchte. Da kommen Argumente wie: “Die hackeln nix, wir ham selbst net genug, die tragen nix zur Gesellschaft bei”. Wo kommen wir hin, wenn wir Menschen nach ihrem Wert für die Gesellschaft beurteilen? Da gibt es nämlich auch viele Menschen, die auch in unserer Gesellschaft nichts Materielles beitragen. Langzeitarbeitslose, Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung zum Beispiel. Sollen wir die dann etwa auch einfach wieder in Öfen stecken oder sie im Gas ersticken lassen?

    Wir sollten uns darauf besinnen, dass der Mensch nicht mit materiellen Werten zu vergleichen und sein Wert nicht in Zahlen messbar ist. Dass wir eben keine Kosten-Nutzen-Rechnungen anstreben dürfen - wen wir am Leben erhalten, wen wir mitfinanzieren, oder auch wem wir Schutz gewähren.

    Es ist das Leben, das zählt. Unabhängig von Hautfarbe, Religion, Gesinnung, Sexualität. Es ist das Leben, das wir als Menschen schützen müssen. Und wenn das bedeutet, dass wir rund 160 Millionen Euro pro Jahr dafür ausgeben, die Menschen herauszufiltern, die unseren Schutz benötigen, ist mir das unvergleichlich lieber als 7 Kilometer weitere Autobahn pro Jahr. So viel kostet es uns nämlich, das Leben von ungefähr 2.000 Menschen zu retten.
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  • Ein sehr erfolgreiches, bewährtes Projekt: Die evangelische Diakonie organisiert u.a. in meinem Heimatort ein Projekt für jugendliche Flüchtlinge. Sie lernen zehn Monate und machen dann extern den normalen Hauptschulabschluss. Sie sind hochmotiviert, sie wissen, dass sich dies Jahr Totaleinsatz ihnen Zukunftsperspektiven sichert. Sie werden von ehrenamtlichen "NachhilfelehrerInnen" unterstützt. Das erweitert deren Blick über den Tellerand! Was den Jugendlichen fehlt ist der Kontakt und das Gespräch mit gleichaltrigen ÖsterreicherInnen.
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  • Syrische Flüchtlinge: Unicef bemängelt rückläufige Spendenbereitschaft... spon.de/aeny3
  • Dass Wein nicht nur gut zu trinken, sondern auch gut für Menschen sein kann, beweisen Heike und Gernot Heinrich. Seit vielen Jahren sind sie Unterstützer des Integrationshauses, auf viele Art und Weise. Und sie verkaufen fünf ihrer Weine exklusiv bei INTERSPAR zu Gunsten von Integrationshaus Wien und Purple Sheep. „Die Vorstellung, von heute auf morgen mit nichts in ein Land zu kommen, wo man fühlt, nicht erwünscht zu sein – gibt es viel Schlimmeres? Die guten Weine sollen eine Art Flaschenpost sein, die bewusstseinsbildend auf hoffentlich mehr Menschen wirken soll.“ Auch heuer verdoppelte SPAR ihre Spendensumme, und es wurden 80.000 Euro gespendet.
    Je 20.000 Euro für „Im Leo“ und Deutschkurse für AsylwerberInnen
    Im Integrationshaus Wien werden die Spenden von Heinrich und SPAR auf zwei Projekte verteilt: „Im Leo“ unterstützt Flüchtlingskinder, deren Vertrauen in sich und die Welt durch das Erleben von Krieg und Flucht nach-haltig erschüttert wurde. Zwei Psychologinnen im Integrationshaus vermitteln durch Einzel- und Gruppenangebote direkt im Wohnheim Sicherheit und tragen zum Aufbau einer Alltagsstruktur, der Erweiterung des sozialen Netzes und zur psychischen Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen bei. Aktuell werden im Rahmen des Projektes 22 Kinder aus elf verschiedenen Ländern betreut.

    20.000 Euro kommen Deutschkursen für AsylwerberInnen zu Gute. „Im Zuge der Integrationsdebatte wird häufig beklagt, dass viele in Wien lebende Menschen kaum bzw. zu wenig Deutsch sprechen. Dabei wird vergessen, dass ein Teil dieser Menschen keinen Zugang zu Bildung hat. Kenntnisse der deutschen Sprache vereinfachen nicht nur den Alltag in Österreich, sie haben auch eine große Bedeutung für die Erteilung von Aufenthaltstiteln aufgrund des Privat- und Familienlebens. Der Bedarf nach intensiven Sprachkursen ist sehr groß. Im Integrationshaus bieten wir in der Regel drei bis vier parallel laufende Deutschkurse auf unterschiedlichen Sprach-niveaus an, die ausschließlich aus Spendengeldern finanziert werden. Die Spende von Heike und Gernot Heinrich und von SPAR ist hier ein sehr wichtiger Beitrag“, so Andrea Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Vereins Integrationshaus Wien.
    Das Integrationshaus dankt Heike & Gernot Heinrich für die jahrelange Unterstützung!
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  • Der Schüler Elias hat bereits zu Weihnachten 2013 eine große Spende organisiert. Damals hat er sein Honorar für ein von ihm verfasstes Kinderbuch an Caravan (die Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Integrationshaus) gespendet. Als seine Klasse davon hörte wollten alle anderen auch was tun und haben dann die Idee entwickelt, 20 Packerl zu machen, mit den Namen unserer Jugendlichen zu versehen und je nach Bursche oder Mädchen ein paar Kleinigkeiten hineinzupacken. (Schminksachen, Süßigkeiten, Spielsachen etc.) Sie waren dann zu Weihnachten auch bei uns und haben uns ein Ständchen gesungen. Die Geldspende von Elias wurde den Jugendlichen in Form von Gutscheinen für das Donauzentrum ausgegeben.
    Ein halbes Jahr später wollte Elias dann wieder etwas spenden und im Rahmen eines gemeinsamen Besuchs im Tiergarten Schönbrunn an uns überreichen, aber es wollten keinen Jugendlichen von uns in den Tiergarten gehen, daher hat er das Geld dann einfach vorbeigebracht und wir haben davon einen Fahrradworkshop organisiert. Beim Workshop konnten alle 11 teilnehmenden Jugendlichen ein voll funktionstüchtiges Rad mitnehmen. (Auch Dank der großen Hilfe von Heini, WUK, Helmut und anderen).
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  • Vielfalt nutzen in Ybbs – Eine Privatinitiative von Ybbsern und Ybbserinnen mit und ohne Migrationshintergrund zur Förderung der guten Nachbarschaft

    Um auch außerhalb der Bildungseinrichtungen Integration und gute Nachbarschaft zu fördern, haben sich Menschen aus Ybbs und Umgebung zusammengeschlossen und als Privatinitiative eine Integrationsplattform gegründet. Der Start erfolgte mit der erfolgreichen Durchführung der Deutschkurse „Mama lernt Deutsch“ im ersten Halbjahr 2014 für Mütter von SchülerInnen des Schulzentrums Ybbs (HAK, HAS; HTL) und der Neuen Sportmittelschule Ybbs.
    Bei den geplanten Maßnahmen geht es in erster Linie darum, Kommunikationsprozesse in Gang zu setzen und Situationen der Begegnung zu schaffen. Die Anzahl der TeilnehmerInnen hat sich weiter erhöht und es wurden bereits konkrete Aktivitäten gesetzt bzw. sind in Planung:
    Im November stand eine Stadtführung für YbbserInnen mit Migrationshintergrund auf dem Programm. Ca. 80 Personen (in 3 Gruppen) haben daran teilgenommen und waren von der Führung durch „ihre“ Stadt begeistert.
    Im Dezember fand eine Informationsveranstaltung aller Ybbser Bildungseinrichtungen für Ybbser Eltern mit ausländischer Herkunft statt. Da sprachliche Defizite in Deutsch oft eine Hemmschwelle darstellen und viele Informationsangebote wie „Tage der offenen Tür“ von Migranten nicht wahrgenommen werden, standen Dolmetscher für Türkisch, Bosnisch, Albanisch, Rumänisch und Russisch zur Verfügung. SchülerInnen des Schulzentrums Ybbs konnten hier ihre Mehrsprachigkeit unter Beweis stellen. Bei Speis und Trank (mit Spezialitäten von Ybbserinnen mit türkischen Wurzeln zubereitet) konnte man sich in entspannter Atmosphäre über die Bildungschancen der Kinder in Ybbs informieren.
    Das Programm für 2015 sieht neben der Weiterführung der Sprachkurse die Veranstaltung von Themenabenden oder Kommunikationsrunden zu den verschiedensten Themen vor: Bildung, Gesundheit (beim Arzt, im Krankenhaus, Rettungstransport, Notfall), Bürgerservice der Gemeinde, Amtswege, Arbeitswelt usw. Dazu werden auch ExpertInnen eingeladen werden. Es sollen aber durchaus auch Konflikte und Probleme im Zusammenleben angesprochen und Lösungsansätze diskutiert werden.
    Ein wichtiger und wesentlicher Punkt ist vor allem die interkulturelle Begegnung und das gegenseitige Kennenlernen. Geplant sind gemeinsame kulturelle Aktivitäten, Ausflüge, Exkursionen, kulinarische Veranstaltungen.
    Nach dem Motto „Vielfalt nutzen in Ybbs“ sind der gemeinsame Nutzen, Gleichberechtigung und Mitsprache aller TeilnehmerInnen oberstes Prinzip dieser Privatinitiative. Alle Ybbser und Ybbserinnen, mit oder ohne Migrationshintergrund, sind herzlich eingeladen hier mitzumachen. Anmeldungen zur Mitarbeit werden beim Bürgerservice der Stadtgemeinde Ybbs entgegengenommen.
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  • Es tut sich etwas in Sachen Menschlichkeit. Großartig! 


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  • Auch die ÖBB zeigte Solidarität


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  • Hunderte Flüchtlinge wurden bei ihrem Zwischenstopp in Wien verpflegt. Nach einigen Stunden ging es für den Großteil weiter nach Deutschland.

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  • Eine sehr schöne Initiative hat T-Systems gestartet.



    Blau machen für einen guten Zweck. Eine erfrischend unbürokratische Aktion von T-Systems Austria. Wir sagen Bravo :)
    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/integration/gesellschaft/771950_T-Systems-gibt-Mitarbeitern-freien-Tag-fuer-Fluechtlingshilfe.htmlWiener Zeitungvia Facebook am 13:30

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