Bundespräsidentenwahl 2016
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Bundespräsidentenwahl 2016

Live-Blog zur Bundespräsidentenwahl am 24. April 2016.

    Hofer und Van der Bellen in der Stichwahl

    Norbert Hofer hat bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl überlegen den ersten Platz geholt. Der FPÖ-Kandidat kam laut vorläufigem Endergebnis auf 36,4 Prozent der Stimmen. In der Stichwahl am 22. Mai trifft er auf Alexander Van der Bellen. Der ehemalige Grünen-Chef erreichte 20,4 Prozent und setzte sich damit knapp gegen die Unabhängige Irmgard Griss durch.

    Die ehemalige OGH-Präsidentin kam auf 18,5 Prozent. Auch mit den Briefwahlstimmen, die erst am Montagabend ausgezählt werden, kann sich an der Reihung nichts mehr ändern.

    Klar gescheitert sind die Kandidaten der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP.
    Rudolf Hundstorfer und Andreas Khol erreichten mit 11,18 Prozent einen gleichen Stimmenanteil. Khol hatte aber um 135 Stimmen mehr als der ehemalige Sozialminister Hundstorfer.

    Deutlich weniger Bürger als bei seinem ersten Antreten entschieden sich dieses Mal für Richard Lugner: Nur 2,4 Prozent gaben dem Baumeister ihre Stimme.

    Die Wahlbeteiligung ist gegenüber der letzten Präsidentschaftswahl 2010 gestiegen. Sie lag - noch ohne Briefwahlstimmen - bei 59,99 Prozent. Im Jahr 2010 lag die Beteiligung bei 53,6 Prozent.

    Das vorläufige Endergebnis enthält noch nicht die Briefwahlstimmen, diese werden erst Montagabend vorliegen.

    Berichte, Analysen und Reportagen zur Wahl: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wahlen
    Wahlergebnisse
    im Detail: https://wahlarchiv.wienerzeitung.at/

    Copyright: Reuters / Bader, Föger - APA / Techt, Punz


    von Francesco Campagner bearbeitet von Julia Mathe 4/24/2016 1:02:41 PM
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    Wortspiel
    Als Wahlbeirat muss man seine Worte bedächtig wählen, wie dieser Tweet zeigt:



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    Tirol wählte bei kalten Temperaturen

    Bei bewölktem und nassem Wetter sowie kalten Temperaturen sind die Tiroler am Sonntag zur Stimmabgabe bei der Bundespräsidentenwahl geschritten.
    Kurz nach Mittag gab es noch keinen klaren Trend bei der Wahlbeteiligung. Zu diesem Zeitpunkt waren vor allem kleinere Gemeinden ausgezählt.

     In der kleinsten Gemeinde Österreichs, in Gramais im Tiroler Außerfern, lag die Wahlbeteiligung bei 60 Prozent. Bei der letzten Bundespräsidentenwahl vor sechs Jahren hatte sie noch 65,85 Prozent betragen. In anderen Gemeinden wie Zellberg, Ried im Zillertal, Kaltenbach, Grins oder Gnadenwald gingen hingegen mehr Bürger zur Wahl als 2010. Wahlbeteiligungen von über 60 Prozent waren jedoch in den bisher ausgezählten Kommunen Mangelware. Bei der Bundespräsidentenwahl 2010 war die Wahlbeteiligung in Tirol mit 39,90 Prozent eine der niedrigsten.

    Die meisten Tiroler Wahllokale schließen am frühen Nachmittag.
    In größeren Städten wie Kufstein und Hall in Tirol sind sie bis 16 Uhr geöffnet, in Innsbruck bis 17 Uhr.
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    "Wählen Sie nicht weiß, sondern im Interesse von Rot-Weiß-Rot."

    Das sagt Bundespräsident Heinz Fischer in seinem Video. Er hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung. Bewohner größerer Städte haben noch rund 40 Minuten Zeit, um ihre Stimme abzugeben. Um Punkt 17 Uhr ist in allen Wahllokalen Sperrstunde.

    Weil es nicht egal ist, wer Ihr nächster Bundespräsident wird!
    Klicken Sie hier, um das Facebook-Video zu sehenBundespräsident Dr. H...via Facebook am 22. April 14:09

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    Lugner hofft auf bisschen mehr

    Richard Lugner zeigt sich nach der ersten Hochrechnung
    enttäuscht, hofft aber noch auf die Wiener Wähler. Ein Ziel sieht Lugner aber erreicht:

    "Es gibt keinen roten oder schwarzen Bundespräsidenten mehr."



    "Ja, sicher bin ich enttäuscht. Das ist sehr, sehr wenig." Gleichzeitig verwies er darauf, dass aus Wien noch keine einzige Stimme ausgezählt sei. Lugner erinnerte auch daran, dass er vor 18 Jahren in Wien am besten abgeschnitten habe. Chancen, dass er noch Rudolf Hundstorfer oder Andreas Khol überholt, sieht er keine mehr: "Es wird nicht mehr viel mehr werden."

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    Pühringer: "Meinungsumfragen tragen Mitschuld"

    Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) will die "empfindliche Niederlage" seiner Partei bei der Bundespräsidentenwahl "nicht abstreiten".
    Allerdings gehe sie nicht auf das Konto von Reinhold Mitterlehner oder innerparteilichen Unstimmigkeiten. Vielmehr macht er drei Dinge für die Niederlage verantwortlich:

    • "Der Trend, dass die Mitte der Gesellschaft nach rechts geht, ist ungebrochen", wie das Abschneiden des blauen Kandidaten Norbert Hofer einmal mehr beweise.

    • Weiters habe es bei den Wahlen zu viele Kandidaten aus dem bürgerlichen Lager gegeben. "Kohl und Griss haben die gleiche Deckungsfläche", so Pühringers erste Wahlanalyse.

    • Außerdem ist er davon überzeugt, dass Khol durch die "Meinungsumfragen hinuntergewählt" wurde. So hätten ÖVP-Wähler ihn von vornherein als aussichtslos gesehen und strategisch gewählt.
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    Strache: "Heute wurde Geschichte geschrieben"

    Groß ist die Freude bei FPÖ-Bundesparteichef Heinz-Christian Strache über den haushohen Sieg des freiheitlichen Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer im ersten Wahlgang. "Heute wurde Geschichte geschrieben", sagte er. Es sei ein "politisch neues Zeitalter aufgeschlagen". Strache ist überzeugt, dass Hofer "nicht nur die Zwischenbestzeit schafft, sondern auch das Finale".
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    Hier können Sie sich durch die detaillierten Hochrechnungen klicken: wahlarchiv.wienerzeitung.at



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    Häupl gibt keine Wahlempfehlung ab

    Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) möchte keine Wahlempfehlung für Alexander Van der Bellen abgeben. Stattdessen redet er lieber um den heißen Brei herum:


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    Experten sehen Hofer als Stichwahl-Favorit

    Für die Stichwahl am 22.
    Mai sehen Politikexperten den freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer eindeutig in der Favoritenrolle.

    "Alexander Van der Bellen wird es sehr schwer haben."


    meinte Politik-Berater Thomas Hofer.
    Dass die Regierungskandidaten Hundstorfer und Khol so miserabel abgeschnitten haben, ist eine Ohrfeige für die Bundesregierung, sind sich die Experten einig.

    Norbert Hofer hat im ersten Wahlgang gut 35 Prozent der Wähler überzeugt und sei damit natürlich "der erklärte Favorit" für die Stichwahl, erklärte Meinungsforscher Peter Hajek (public opinion strategies).
    Van der Bellen werde wohl Versuche eines nationalen Schulterschlusses gegen einen blauen Präsidenten starten, glauben Hajek und Hofer. Allein Norbert Hofers Vorsprung sei aber beachtlich, dazu kommen könnte eine "jetzt erst recht"-Stimmung, wenn es nun wieder eine internationale Debatte über Österreich gebe, meinte Politikberater Hofer.

    Wenn Hofer noch einmal so mobilisieren könne wie im ersten Wahlgang oder sogar noch mehr, "hat er natürlich gute Chancen", pflichtet auch Meinungsforscher Wolfgang Bachmayer (OGM) bei. Mit seinen jüngsten Auftritten im TV habe er sich demütig, dankbar und bescheiden inszeniert und damit wieder das Erscheinungsbild des "freundlichen Gesichts der FPÖ" bestätigt. Hofer brauche auch Stimmen von bürgerlicher und sozialdemokratischer Seite, merkte er an.
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