Liveticker: Bundespräsidenten-Stichwahl

  • 24. November 2017

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Liveticker: Bundespräsidenten-Stichwahl

Wer wird Österreichs nächster Bundespräsident? Hier finden Sie aktuelle Infos, Hochrechnungen und erste Ergebnisse zur Wiederholung der Stichwahl.

  • Kickl: "Situation einer gegen alle"
     
    Kickl gratuliert Alexander Van der Bellen und seinem Team und dankte allen Hofer-Wähler und dem freiheitlichen Kandidaten selbst, "der in den letzten 10 Monaten unmenschliches in diesem Wahlkampf geleistet hat", wie Kickl in der FPÖ-Wahlzentrale sagte.
     
    "Wir haben trotzdem ein historisches Ergebnis in der Geschichte der freiheitlichen Partei erreicht und eine hervorragende Ausgangsbasis für weitere Wahlgänge gelegt." Er gehe davon aus, dass es den "Kräften gegen die Veränderung" ein letztes Mal gelungen sei, eine Niederlage abzuwenden. "Das war eine Situation einer gegen alle", trotzdem habe man einen guten Wahlkampf hingelegt, erklärte der Kampagnenleiter Hofers.
     
    Foto: APA, Hans Klaus Techt
     
     
  • Bures erfreut über "klares Ergebnis"
     
    Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) zeigt sich über die Hochrechnung erfreut: "Ich freue mich sehr, dass es, so wie es jetzt aussieht, ein klares Ergebnis ist", sagte sie im ORF. Sie sei eigentlich davon ausgegangen, dass das Ergebnis möglicherweise erst am Montag feststehe.
  • Van der Bellen legt auch in Pinkafeld leicht zu
     
    Norbert Hofer hat in seiner Heimatgemeinde Pinkafeld 70,28 Prozent der Stimmen erreicht. Alexander Van der Bellen kam in der südburgenländischen Gemeinde im Bezirk Oberwart auf 29,72 Prozent.

    Bei der aufgehobenen Stichwahl im Mai hatte Hofer mit 73 Prozent um knapp drei Prozentpunkte mehr erhalten. Van der Ballen war damals auf 27 Prozent gekommen und konnte diesmal leicht zulegen.
  • Hofer: "Ich hätte sehr gerne auf unser Österreich aufgepasst"
     
    Norbert Hofer zeigt sich in einer ersten Reaktion nach seiner Niederlage enttäuscht. "Ich danke Euch sehr herzlich für die großartige Unterstützung. Ich bin unendlich traurig, dass es nicht geklappt hat. Ich hätte sehr gerne auf unser Österreich aufgepasst", erklärte Hofer via Facebook.
     
    Zugleich gratulierte Hofer Alexander Van der Bellen zu seinem Erfolg. "Ich bitte alle Österreicherinnen und Österreicher, jetzt zusammen zu arbeiten und zusammen zu halten. Wir alle sind Österreich - unabhängig von unserer Wahlentscheidung", so Hofer weiter.
     
  • Statement von Bundeskanzler Kern

    Christian Kern wird heute um 18.30 Uhr eine Stellungnahme zur Bundespräsidentenwahl abgeben.
  • Feierstimmung bei den Grünen
     
    Foto: APA, Herbert Pfarrhofer
     
  • Hofer bedankt sich via Facebook bei Unterstützern
     
  • Muss auch einmal gesagt werden.


  • SORA: Van der Bellen auch ohne Wahlkarten voran

    Van der Bellen liegt in der SORA/ORF-Hochrechnung auch bei den Urnenstimmen ohne Wahlkarten voran. Hier kommt er auf 52,1 Prozent der Stimmen, Norbert Hofer auf 47,9 Prozent.

    Noch deutlicher in Führung liegt Van der Bellen in einer Hochrechnung, die nur die Wahlkarten berücksichtigt. Hier kommt Van der Bellen auf 64 Prozent, Hofer auf 36 Prozent der Stimmen.

    Beide zusammengerechnet kann Van der Bellen laut der SORA/ORF-Hochrechnung im Endergebnis inklusive Wahlkarten mit den schon berichteten 53,6 Prozent, Hofer mit 46,4 Prozent der Stimmen rechnen.
     
  • Schieder freut sich

    SPÖ-Klubchef Andreas Schieder will das Endergebnis noch abwarten, freut sich aber für Van der Bellen, da er ihn selbst unterstützt habe. Van der Bellen habe die Kraft, Österreich zu einen, erklärte er bei seinem Eintreffen in der Hofburg gegenüber Journalisten.
     
    Van der Bellen sei es gelungen, als "Kandidat der Mitte" breite Zustimmung zu erlangen. Für Schieder habe sich auch gezeigt, dass Österreich nicht so sehr gespalten ist. Dies gebe dem neuen Präsidenten auch die Kraft, die Österreicher zu einen. Für den SPÖ-Klubchef deute auch alles darauf hin, dass das von Hofer Vertretene von den Österreichern abgelehnt werde.
     
    Auf die Bundesregierung erwartet sich Schieder keine unmittelbaren Auswirkungen. Es biete sich nunmehr die Chance, bis 2018 weiterzuarbeiten. "Ich freue mich, weil ich ihn selbst unterstützt habe", so Schieder.
     
  • Glawischnig: "Ein historischer Tag"

    Die Grünen-Chefin freut sich über Van der Bellens Sieg: "Das ist ein historischer Tag, eine historische Zäsur", sagt sie. Für Österreich sei es eine gute und deutliche Entscheidung. Europäisch gesehen sei dies eine klare pro-europäische Entscheidung, die nach dem Brexit, aber auch nach der US-Wahl besonders wichtig sei. Sie werde heute "mit Sicherheit" noch feiern. Es sei dies ein guter Tag nicht nur für die Grünen, die für die Wahlbewegung sehr viel hintan gestellt hätten. Glawischnig dankte auch anderen Unterstützern, speziell erwähnte sie dabei ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner sowie die zahlreichen Bürgermeister, die sich hinter Van der Bellen gestellt hätten.
     
  • Das internationale Interesse flaut ab


  • Van der Bellen gewann Heimatgemeinde Kaunertal für sich - aber knapp
     
    Einen Erdrutschsieg hat Alexander Van der Bellen in seiner Tiroler Heimatgemeinde Kaunertal eingefahren. Dort stimmten 86,4 Prozent der Wahlberechtigten (286 Stimmen) für ihn, an Norbert Hofer gingen 13,6 Prozent (45 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag in der Gemeinde im Bezirk Landeck bei 73,59 Prozent.

    Beim ersten Durchgang der Stichwahl erzielte der ehemalige Grünen-Chef sein bestes Tiroler Ergebnis in der Gemeinde, in der er aufwuchs. Damals entfielen mit 235 der 277 abgegebenen Stimmen 85,14 Prozent auf den von den Grünen unterstützten Kandidaten.
     
  • Lugar: "Große Chance verpasst"
     
    Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar freuen die Hochrechnungen nicht: Es sei eine "große Chance verpasst" worden, sagte Lugar. Die Wähler hätten die Möglichkeit für Veränderung nicht wahrgenommen, bedauerte Lugar angesichts des Vorsprungs von Alexander Van der Bellen. "Das System wurde leider bestätigt", meinte Lugar, der im Vorfeld offen Norbert Hofer unterstützt hatte.
     
  • Die Hochrechnungen auf einen Blick
     
    Grafik: APA
     
  • Strolz: "Wir freuen uns"

    NEOS-Klubobmann Matthias Strolz hat positiv auf die ersten Hochrechnungen reagiert: "Wir freuen uns", sagte Strolz. Die Türen der Hofburg stünden nun offen "für eine weltoffene, klar pro-europäische Haltung".

    Das Volk habe entschieden, meinte Strolz, er erwarte sich, dass Van der Bellen ein aktiveres Staatsoberhaupt wird als sein Vorgänger Heinz Fischer: Der Ex-Grünen-Chef solle sich "kraftvoll" hinter Reformen stellen, die Österreich dringend brauche, etwa im Bildungsbereich. Auch hofft Strolz, dass Van der Bellen den Wählern von FPÖ-Kandidat Norbert Hofer die Hand reichen werde.
     
  • Erdrutschsieg für Van der Bellen in Vorarlberg
     Der ehemalige Grünen-Sprecher setzte sich mit 60,4 Prozent Stimmenanteil gegen Norbert Hofer durch. Er verbesserte sich damit gegenüber der aufgehobenen Stichwahl um 1,8 Prozentpunkte. Für Hofer blieben damit 39,6 Prozent und ein Rückstand von 20,8 Prozentpunkten auf Van der Bellen.
     
    Die Wahlbeteiligung (ohne Briefwahlkarten) stieg im Vergleich zur Abstimmung im Mai an. Am Sonntag gingen 58,1 Prozent der Vorarlberger Wahlberechtigten zu den Wahlurnen, beim vorangegangenen Mal waren es noch 54,2 Prozent gewesen.
  • ORF: Van der Bellen hat laut SORA-Hochrechnuzng 53,6 Prozent der Stimmen.
  • Hochrechnung ARGE: Van der Bellen klar voran
  • Ergebnisse Vorarlberg gesamt
     
    Hofer: 41,41%
    Van der Bellen: 58,59%

    Achtung: Briefwahlstimmen exkludiert.
     
  • Die Stimmabgabe ist beendet ...
    ... und die Hochrechnung in Arbeit.
     
  • News aus der Hofburg

    Gesichtsausdrücke lesen ist immer noch besser, als den Kaffeesatz zu lesen. Und es erleichtert das Warten.
     
  • Strache hat "sehr bewusst" nicht per Wahlkarte gewählt

    FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zeigt sich "sehr zuversichtlich und hoffnungsfroh". Er erwartet wieder ein knappes Ergebnis. Er habe "sehr bewusst" nicht per Wahlkarte gewählt, damit seine Stimme nicht auf dem Postweg verloren geht, meinte Strache weiter. Einen Wahlsieg von Van der Bellen würde er "respektieren, das ist in einer Demokratie so". Nach der Stimmabgabe machte er sich in sein Büro auf, wo er am Nachmittag gemeinsam mit Norbert Hofer auf das Eintreffen der Wahlergebnisse warten wollte.
     
  • Erinnerung an das letzte After-Wahl-Bier. Denn in der WZ-Redaktion gilt: Nach der Wahl ist vor der Wahl.
     
  • Grüße aus der Hofburg

    WZ-Redakteur Werner Reisinger ortet bei den Blauen noch keinen großen Andrang.
     
  • Alt-Bundespräsident Fischer wählte nach zwölf Jahren wieder als "Zivilist"

    Nach zwölf Jahren als Staatsoberhaupt hat Heinz Fischer am Sonntag erstmals wieder als einfacher Bürger gewählt. "Das wird eine perfekte Wahl", zeigte sich der Alt-Bundespräsident optimistisch. Auch ist Fischer "absolut" zuversichtlich, dass der von ihm unterstützte Kandidat Alexander Van der Bellen ihm in der Hofburg nachfolgen wird. Wir werden sehen.
    Foto: APA
     
     
  • ORF kündigt Sendung an: "Bundespräsidentenwahl - Die Wiederholung"

    Es mangelt nicht an Ironie.


  • Experten in Pole-Position

    Vorab-Informationen für Medienvertreter gibt es heuer keine. (Außer bahnbrechende Meldungen wie "in einem Wahllokal in St. Pölten war zu Mittag viel los, in der Früh dafür weniger".)


  • "So interessant waren wir noch nie"
     
    WZ-Redakteurin Marina Delcheva wartet in der Hofburg auf erste Infos - gemeinsam mit Medienvertretern aus aller Welt.
     
  • Motivation auf Österreichisch

    Demn ist nichts hinzuzufügen.


  • Warnung an die Last-Minute-Wähler

    Bitte nicht verirren, twittert Satire-Sascha.


  • Foto: APA, Erwin Scheriau
     
    Hofer warf seine Stimme in Pinkafeld ein

    Norbert Hofer hat sich bei seiner Stimmabgabe am Wahlsonntag "ruhig und optimistisch gezeigt". Bei seinem Eintreffen und nach der Stimmabgabe betonte er gegenüber Journalisten, kein EU-Austrittsreferendum zu wollen. Angepeilt werden von Hofer bei der Stichwahl über 50 Prozent.
     
  • Der Geduldsfaden wird strapaziert

    Bis kurz nach 17 Uhr heißt es: Informationslos ausharren.


  • Sobotka schaute im Pressezentrum nach dem Rechten

    Im Pressezentrum in der Hofburg lag Sonntagnachmittag Spannung in der Luft. Hunderte Journalisten bereiteten sich auf den Höhepunkt dieses Wahltages vor, wenn kurz nach 17 Uhr die ersten Ergebnisse und Hochrechnungen eintrudeln. Innenminister Wolfgang Sobotka betonte, "es läuft alles nach Plan".

    Rund 750 Akkreditierungen von Journalisten und Technikern registrierte das Innenministerium für das Pressezentrum in der Hofburg. Darunter waren auch viele ausländische Medienvertreter, von der spanischen Zeitung bis zum chinesischen Fernsehen reichte die Palette. Alle Journalisten mussten durch strenge Sicherheitskontrollen ähnlich wie am Flughafen, bevor sie in die Redoutensäle durften.
     
    Gegen 15.30 Uhr schaute dann der Innenminister persönlich vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Trends verriet er den Journalisten nicht, nur so viel: "Derzeit haben wir keine Vorkommnisse, die in irgendeiner Form auf Unregelmäßigkeiten oder sonst etwas schließen lassen könnten - Gott sei Dank." Danach machte sich Sobotka auf nach Berlin, wo er Gast in der ARD-Talksendung von Anne Will sein wird.
     
  • Van der Bellen ging lächelnd wählen - diesmal ohne Kamerabegleitung

    Alexander Van der Bellen hat in einer Schule in Wien-Mariahilf seine Stimme abgegeben. Lächelnd und bei strahlendem Sonnenschein traf er mit Ehefrau Doris Schmidauer ein, beobachtet von einer Vielzahl an Journalisten, die von Polizei und Absperrungsbändern in Zaum gehalten wurden. Ins Abstimmungslokal durften die Medienvertreter nicht mit.
    Foto: APA, Roland Schlager
     
  • Niederösterreich wählte bei Minusgraden
     
    In Niederösterreich hat die Wahl überwiegend bei Minus-Graden stattgefunden. Angaben über die Beteiligung im größten Bundesland waren nicht zu erhalten. Die einzige Information, die durchsickerte: In einem Wahllokal in St. Pölten war zu Mittag "viel los", in der Früh dafür "weniger".
  • Innenminister verlässt abends das Land

    Innenminister Wolfgang Sobotka - der Leiter der Bundeswahlbehörde - steigt nach 17 Uhr ins Flugzeug, um am Abend in der ARD-Talksendung von Anne Will in Berlin aufzutreten. Seine Sprecherin verteidigte die Absenz des Ministers bei der ersten österreichweiten Wiederholung einer Wahl: Der Minister wolle den österreichischen Blickwinkel zum Thema Rechtsruck in Europa vermitteln. Er habe heute ja keine unmittelbare Funktion, werde aber morgen rechtzeitig zur Briefwahlauszählung wieder da sein.
     
  • Der dritte Anlauf

    Werden sie es diesmal schaffen? Vorsichtiger Optimismus von den deutschen Nachbarn.


  • Satire-Account "Sascha" mobilisiert bis zum Schluss


  • Wahlbeteiligung in Kärnten wohl gleich hoch wie im Mai
     
    Von Wahlmüdigkeit ist in Kärnten keine Rede gewesen. Bis zu Mittag zeichnete sich eine mindestens ebenso hohe Wahlbeteiligung ab wie bei der aufgehobenen Stichwahl am 22. Mai. Bei strahlendem Wetter - gegen Mittag lichteten sich sogar im Klagenfurter Becken die Nebelschwaden - hatten die Wahlleiter in den diversen Wahllokalen gut zu tun.

    Die ersten Gemeinden hatten bis 13 Uhr bereits ihre Ergebnisse an die Landeswahlbehörde übermittelt, zu den Resultaten herrschte allerdings eisernes Schweigen. Wahlschluss ist in Kärnten traditionell um 16 Uhr, mit dem vorläufigen Endergebnis wurde gegen 19 Uhr gerechnet.
     
    Im Mai hatte Norbert Hofer 58,1 Prozent der Stimmen erhalten, 127 der 132 Gemeinden wählten blau. Bei den Briefwählern hingegen hatte Alexander Van der Bellen die Nase vorn gehabt, und zwar mit 55,58 Prozent.
  • In Wien offenbar reger Andrang

    Die Wahl stößt in Wien offenbar auf reges Interesse. Zumindest war dies am Sonntag aus diversen Parteikreisen zu erfahren. Laut APA-Informationen lag der Andrang an den Urnen in den Vormittagsstunden zum Teil über jenem des ersten Durchgangs. Offizielle Zahlen dazu gibt es angesichts des VfGH-Erkenntnisses nicht mehr.
     
    Im Mai hatte die Wahlbeteiligung in Wien fast 70 Prozent betragen. Dass Wiederholungen aber auch zu einem regelrechten Einbruch in Sachen Urnen-Frequenz führen können, hat sich bei der Reprise in der Leopoldstadt gezeigt. Dort gaben zuletzt nur mehr rund 35 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab - nach knapp 65 Prozent im Herbst 2015. Wobei der Vergleich problematisch ist, denn beim ersten Wahlgang fand zugleich auch die Gemeinderatswahl statt.
  • Flämische Rechtspopulisten schmeißen Wahlparty für Hofer
     
    Der rechtspopulistische flämische Vlaams Belang (VB) wünscht Norbert Hofer nicht nur viel Erfolg bei der Bundespräsidentenwahl, sondern fiebert sogar mit einer eigenen Wahlparty in Antwerpen mit. Beim "Österreichtag" gibt es ab 14 Uhr "österreichische Happen, österreichischen Schnaps, österreichische Musik" und eine Übertragung der Wahlergebnisse.
     
    "Wünsche @norbertghofer und unseren Bundesgenossen von der FPÖ viel Glück. Hofer for president!", twitterte VB-Chef Tom Van Grieken am Sonntag. VB-Fraktionschef Filip Dewinter schrieb: "Daumen drücken @norbertghofer als Österreichs Präsident!".


     
    Der Vlaams Belang, dem in den vergangenen Jahren die gemäßigteren Nationalisten der N-VA das Wasser abgegraben hatten, hat jüngst in Umfragen wieder deutlich zulegen können. Nach dem Brexit-Votum hatte sich die rechtspopulistische Partei für ein Referendum über den EU-Austritt der belgischen Region Flandern ("Vlexit") ausgesprochen.
  • Rund um Wahllokale gilt Punschverbot
     
    Der ungewöhnliche Termin am zweiten Advent-Sonntag hat für raumtechnische Kollisionen mit Christkindlmärkten gesorgt. In Oberösterreich wurde der Leondinger Advent um eine Woche verschoben, in St. Wolfgang im Salzkammergut wich ein Wahllokal dem vorweihnachtlichen Treiben.
     
    Grundsätzlich gilt um jedes Wahllokal eine "Verbotszone". Wenn es die Platzverhältnisse nicht anders zulassen, kann sie auch auf das Wahllokal beschränkt werden. Innerhalb der Zone ist Wahlwerbung - etwa mit Plakaten oder Flugblättern - nicht erlaubt, ebenso Kundgebungen, Ansprachen und Aufrufe. Auch das Tragen von Waffen ist verboten. Sollten einmal Plakatständer die Fußgänger oder den Verkehr behindern, sorgen üblicherweise die Mitglieder der Wahlkommissionen dafür, dass sie umgestellt werden.
     
    Wähler passieren den Christkindlmarkt Mirabell in Salzburg. Foto: APA, Barbara Gindl
     
     
  • Kickl weist Austrittsgerede von Farage als völlig haltlos zurück
     
    „Nigel Farage ist offenbar alles andere als ein Kenner der inhaltlichen Positionen von Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, der österreichischen Bundesverfassung und der inhaltlichen Positionierung der Freiheitlichen Partei zur Frage einer positiven Weiterentwicklung der Europäischen Union. Die Mutmaßungen von Farage hinsichtlich eines EU-Austrittsreferendums sind daher logischer Weise ohne jede Substanz. Wortmeldungen wie die seine sind aber leider nicht die erste inhaltliche Falschmeldung, die aus dem Ausland in den laufenden Wahlkampf hereingetragen wurde", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl in Reaktion auf entsprechende Medienberichte.
     
  • Van der Bellen braucht etwas mehr Urnenstimmen für Sieg
     
    Um wieder Erster bei der Hofburg-Stichwahl zu werden, braucht Alexander Van der Bellen diesmal ein etwas besseres Ergebnis bei den Urnenwählern. Denn mit seinen 51,93 Prozent bei den Urnenwählern im Mai läge diesmal insgesamt Norbert Hofer ganz knapp vorne, ergibt eine Briefwahl-Schätzung der ARGE Wahlen.

    Für die Wiederholung der Stichwahl wurden um 20 Prozent weniger Wahlkarten ausgestellt als für die aufgehobene Wahl am 22. Mai. Diesmal wird es weniger Briefwähler geben - nicht mehr 740.000, sondern rund 592.000, schätzt die ARGE Wahlen. Verteilen sich ihre Stimmen ähnlich wie im Mai, würden - so die Simulation - 226.490 auf Hofer und 365.510 auf Van der Bellen entfallen. Mit dem Mai-Urnenwahlergebnis hätte Hofer dann in Summe 2,164.242 Stimmen und 50,05 Prozent, Van der Bellen aber nur 2,160.310 Stimmen.
     
    Es ist allerdings, so die Hochrechner, nicht unwahrscheinlich, dass Van der Bellen diesmal bei den Urnenwählern etwas besser abschneidet. Denn der Rückgang bei den Wahlkarten bedeutet nicht, dass all diese Wahlberechtigten nicht abstimmen. Es sei vielmehr zu erwarten, dass ein großer Teil von ihnen jetzt ins Wahllokal geht, "aus Briefwählern sozusagen Urnenwähler werden". Und es sei auch nicht zu erwarten, dass diese Ex-Briefwähler jetzt anders abstimmen als im Mai - womit Van der Bellens Urnenwahlergebnis besser ausfallen dürfte.
     
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